Elementargeister oder
Naturgeister
An die klassische
Vier-Elemente-Lehre knüpft
die Zuordnung an jeweils eines
der vier Elemente an. Danach
sind zu unterscheiden:
-Erdgeister oder Gnome:
Zu diesen zählen die
Wurzelwichte oder Wurzelgnome
(während andere Wichte oder
Wichtel Hausgeister sind).
Daneben werden die
Dämmerelben, Bergmännchen,
Trolle, Irrwische und Feen
hinzugezählt, aber auch Elfen,
insbesondere Baum- und
Waldelfen, sowie Blumenelfen.
Aus der griechischen
Mythologie stammen die Faune
und Dryaden. Ob die Zwerge zu
den Gnomen gerechnet werden
sollen, ist umstritten. Sie
fördern die Entwicklung von
Gesteinen, Mineralien und
Kristallen, sind in magischen
Künsten bewandert und können
sich mittels einer Tarnkappe
unsichtbar machen.
- Wassergeister oder
Undinen. In Regentropfen,
Pfützen, Tümpeln, Teichen,
Brunnen, Quellen, Bächen,
Flüssen und Meeren lebend,
zählen zu dieser Gruppe
Wassermänner und Necker,
Wasserfrauen, Meerjungfrauen
und Nixen, womöglich auch die
aus der griechischen
Mythologie stammenden Nymphen,
Najaden und Nereiden. Unter
ihrem Schutz stehen
Wasserpflanzen, Fische und
andere Wassertiere. Einige
meinen, dass diese Wesen
altern und vergänglich sind,
andere sprechen insbesondere
den für größere Gewässer
zuständigen Wassergeistern
Jahrtausende dauernde Existenz
zu.
- Luftgeister oder
Sylphen: Sie sind die
Hüter der Luft. Die Bewegung
des Windes und der Wolken
unterliegt ihrer Obhut. Ihre
Energie zeigt sich ebenso in
der kleinsten Brise wie im
mächtigsten Sturm. Zur
gleichen Gattung sollen die
Lichtelben, Sturmgeister und
Devas gehören. Bekannteste
Vertreter sind der in
Shakespeares Sturm auftretende
Ariel sowie Oberon aus dem
Sommernachtstraum.
- Feuergeister oder
Salamander: Sie sind das
Wesen des Feuers und aller
Wärmeprozesse. Zu diesen
sollen nicht nur der
Feuersalamander, sondern alle
Amphibien zählen, dazu auch
Echsen, Schlangen und Drachen
oder Lindwürmer. |