| Das Schwert ist ein uraltes phallisches Symbol.
Herodot berichtet, der skytische Kriegsgott werde durch ein altertümliches, eisernes Schwert (Phallus), repräsentiert. Es steckte in einer Reisigpyramide (weibliches Symbol), die mit dem Blut von Menschenopfern fruchtbar gemacht werden konnte.
Achthundert Jahre später wurde in der selben Region ein Vatergott verehrt in Gestalt eines blanken Schwertes, das in der Erde steckte. Viele Krieger verehrten ihre Schwerter wie Götter. Und um viele dieser Schwerter ranken die abenteuerlichsten Mythen. Immer wieder der Mythos des Schwertes, das aus einem Stein gezogen werden mußte wie bei König Artus, oder aus einem Wasser oder See kam, gehütet von der Anderswelt. Dabei sind Wasser und Stein ein Symbol der Weiblichkeit oder auch Scheide. Man sagt ja sogar sprichwörtlich "das Schwert aus der Scheide ziehen". Damit sind das Schwert und die Scheide wieder ein ganz ursprüngliches Symbol der Heiligen Hochzeit und der sexuellen Vereinigung. Und damit hatte ein wahrer König wie König Artus oder auch Siegfried immer auch ein besonderes Schwert, das von niemand anderem getragen werden durfte. |