Wickeln und Kompressen,
eine alte Heilmethode
Wickel und Kompressen sind
eine uralte Heilmethode zur
Linderung von vielen
körperlichen Probelemen.
Sebastian Kneipp war einer
ihrer berühmtesten Verfechter.
Ein Wickel beschreibt ein oder
mehrere zirkulär um den Körper
(Ganzkörperwickel) oder einen
Körperteil (Teilwickel)
angelegte Tücher, die
befeuchtet oder mit einer
Substanz bestrichen sind. Zu
den Wickeln werden in der
Regel auch Auflagen,
Kompressen oder Umschläge aus
Tüchern gezählt, die auf der
Haut angebracht werden.
Eines der bekanntes Beispiele
für Wickel ist der
Wadenwickel.
Zweck und Einsatzgebiete
Wickel und Auflagen können aus
verschiedenen Gründen
eingesetzt werden. Warme und
kalte Wickel dienen
beispielsweise in der
physikalische Therapie dazu,
einen Reiz zu setzen um die
Durchblutung der Haut
anzuregen und dadurch das
Stoffwechselgeschenen an der
betroffenen Stelle zu
beeinflussen. Einige Wickel
sollen über einen peripheren
Reiz an anderer Stelle
Spannungen ableiten,
beispielsweise werden
Fußsohlenauflagen bei
Kopfschmerzen eingesetzt. Mit
Substanzen wie Lehm, Tonerde,
Heilkräuter oder Öle
bestrichene Wickel und
Auflagen sollen je nach
spezifischer Wirkung der
Substanz entsprechende
Wirkstoffe über die Haut in
den Körper einbringen. Neben
diesen Wirkungsweise haben
Wickel allgemein einen
psychogene Effekt; der
Betroffene erhält
Aufmerksamkeit, fühlt sich
geborgen und kommt zur
Ruhe.
Wickel-Arten
Feucht-heiße Wickel
Temperierte Wickel
Anwendungen mit hautreizenden
Substanzen
Kalte Wickel |