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Vajrakilaya - Dorje Phurba - 50 ml

Vajrakilaya - Dorje Phurba - 50 ml
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Art.Nr.: MB-rm204
GTIN/EAN: rm204
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Produktbeschreibung

Der Vajrakilaya - Dorje Phurba = „Diamant Nagel“ ist eine beliebte Meditationsgottheit und ein Wesen ursprünglicher Weisheit, manifestiert um die negativen Ansammlungen aller fühlenden Wesen zu beseitigen. Er schützt vor übelwollenden Dämonen, stärkt den Selbstschutz und hilft beim klären und beseitigen von Hindernissen auf dem Pfad der Erkenntnis.

Inhalt: Wacholderbeeren, rotes Sandelholz, Saflorblüten und anderen Spezialitäten der Himalaya-Region

Worterklärung: Ein Phurba ist ein dreiseitiger, einem Dolch oder Nagel ähnelnder Ritualgegenstand, der in schamanistischen Traditionen der Himalaya-Region, sowie im Buddhismus in Tibet und im Bön verwendet wird. Die mit dem Gegenstand assoziierte Gottheit beziehungsweise der Yidam wird Dorje Phurba oder Vajrakila(ya) genannt.
Als ein Werkzeug des Exorzismus soll ein Phurba dazu verwendet werden, Dämonen oder Gedankengebilde abzuwehren, so dass ihre Geistesströmung umgewandelt und die ihnen eigene geistige Verdunkelung (oder Verschleierung) beseitigt werden kann. Eine weitere Verwendung ist das Binden und Niederhalten "negativer Energien" einer Entität, eines Gedankengebildes, einer Person oder der Projektion einer Personengruppe, um die Umgebung dadurch zu reinigen (Purification).



Dass Rauch von bestimmten Pflanzen auf das Geistesleben der Menschen einwirkt, war schon zu Höhlenzeiten erkannt worden und wurde deshalb kultisch bedeutsam. In dem Rauch oder Geruch erkannte man das Wirken der Geister oder Götter. Er wurde als magisch erlebt.

Das Entzünden von Räucherwerk gehört zu den ältesten rituellen Praktiken der Menschheit.
Schamanen versetzten sich mit dem aufsteigenden Rauch bestimmter Hölzer, Harze und Blätter in Trance, Seherinnen inhalierten den Rauch von bewußtseinsverändernden Stoffen, um in Ekstase zu verfallen. Priesterinnen und Priester verbrannten Harze, um Kontakt zu den Göttern und Göttinnen herzustellen.
Mit Weihrauch wurden Dämonen beschworen oder vertrieben.
Bauwerke und Tempelanlagen wurden damit geweiht und gereinigt.
Auch Kranke oder Besessene konnten damit geheilt werden.
(Von Dr. Christian Rätsch: Auszug aus seinem Buch "Der Atem des Drachen")