Paperblank: Lindau - midi

Paperblank: Lindau - midi
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
Paperblank: Lindau - midi
Paperblank: Lindau - midi
19,45 EUR
inkl. 16 % MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Lieferzeit: 3-8 Werktage
Art.Nr.: PAP-3561-9
GTIN/EAN: 9781439735619


Produktbeschreibung

Lindau Evangelien-Kollektion - nur noch 1 Exemplar! Überall vergriffen!

Kunst und Glaube
Die Bucheinbände der Lindau-Evangelien sollten bei den frühen christlichen Betrachtern ehrfürchtige Gefühle auslösen. Das Buch wurde bei Prozessionen getragen und auf den Altar gestellt. Seine Bestandteile stammen aus verschiedenen Zeiten und von unterschiedlichen Orten. Auf unseren Notizbüchern ist der hintere Einband dieses meisterhaft gestalteten Buches abgebildet, welcher in der Nähe von Salzburg zwischen 750 und 800 nach Christus entstanden sein soll. Ursprünglich mit Gold, Silber und Emaille geprägt, sowie kunstvoll mit Edelsteinen geschmückt, verdeutlicht dieser Einband eindrucksvoll, wie die Kunst dem Glauben dienen kann.

Inklusive: Falt-Innentasche • Lesebändchen
Merkmale: 144 Seiten, • 130 x 180 mm
Liniert

Über dieses Motiv

  • Originalvorlage: Hintereinband der Lindau-Evangelien
  • Zeitraum: zwischen 750 und 800 n. Chr.
  • Region: bei Salzburg, Österreich

 

Der Einband der Lindau-Evangelien sollte beim Betrachter Ehrfurcht auslösen, wenn das Buch auf dem Altar stand oder bei Prozessionen getragen wurde. Insbesondere der Hintereinband sticht als ein wahres Meisterwerk der Buchkunst hervor, und es ist uns eine Ehre, es für unsere Serie Lindau-Evangelien verwenden zu dürfen. Der mit Gold, Silber, Emaille und Edelsteinen geschmückte Einband verdeutlichte auf eindrucksvolle Weise, wie die Kunst dem Glauben dienen kann.

Das Original entstand in einer Werkstatt in der Nähe von Salzburg in der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts und befindet sich heute in der Morgan Library in New York, wo es als eins der wichtigsten Ausstellungsstücke der Sammlung gilt. J. P. Morgan erwarb das exquisit illustrierte Manuskript, das hinsichtlich der zukünftigen Käufe des Sammlers einen Richtungswechsel bewirken sollte, im Jahr 1901.

Der Lindau-Einband ist ein archetypisches Beispiel für die Buchkunst des frühen bis mittleren neunten Jahrhunderts, die den Schwerpunkt weniger auf den Inhalt und mehr auf die Verzierung legte. In dieser Zeit konnte ein Großteil der Bevölkerung nicht lesen, weshalb der Einband als Symbol für den Inhalt verwendet wurde, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Besonders religiöse Werke wurden auf solche Weise verziert, da der Inhalt den Anhängern auch ohne große Erklärungen schnell vermittelt werden konnte.

Bis heute wird diese Bindung als eins der Glanzstücke der mittelalterlichen Buchkunst gefeiert, unabhängig von den religiösen Assoziationen. Wir bei Paperblanks suchen überall Inspirationen und freuen uns, dass dieser so aufwendig verzierte historische Einband zu einem der Lieblingsstücke unserer Kollektion geworden ist.

 


Diesen Artikel haben wir am 28.11.2013 in unseren Katalog aufgenommen.