Das Kreuz
ist ein ursprünglich sogar
heidnisches Symbol, das erst
im 6.Jahrhundet nach Christus
ein Symbol des Christentums
wurde.
Es war ein phallisches Symbol
des Lebensbaumes. Deshalb
tritt es vor allem in
keltischen Gebieten häufig
gemeinsam mit dem
weiblich-genitalen Zeichen des
Kreises oder Ovals auf, um die
Heilige Hochzeit anzudeuten:
das männliche Kreuz und der
weibliche Kreis, ein Zeichen
sexueller Vereinigung und
Fruchtbarkeit.
Man findet es wohl aus dem
Grund oft auch an Feldrändern
stehend.
Seit uralten Zeiten wurde in
den Feldern, um das Getreide
zu schützen, das Bild eines
Mannes aufgestellt, der an
einem Kreuz hing. Die
Vogelscheuchen unserer Zeit
sind ein Überbleibsel dieser
Opfermagie, welche den
Sakralkönig darstellt, dessen
Blut die Erde fruchtbar machen
sollte. Diese alte Magie
besteht heute noch fort in dem
Brauch, Vogelscheuchen
aufzustellen
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